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Frankreichs Judohoffnung ist ein Teenager

Teddy Riner ist Frankrechs größte MedaillenhoffnungPEKING — Teddy Riner hat in letzter Zeit für Peking eine große Zuneigung gewonnen, denn dort nennen ihn die Leute „Große Mauer“.

Die französischen Medien machten aus ihm den größten Sportler ihres Landes seit Fußballstar Zinedine Zidane. Er steht fast bei jedem auf der kurzen Listen jener Sportler, die mit einer Goldmedaille nach Hause fahren. Und er ist erst 19!

Judo ist ihr Lebenskonzept

Nach viel Verletzungspech hat sich Filzmoser den Traum von Olympia erfüllt und will Edelmetall

Sie hat schon viel einstecken müssen, aber immer daran geglaubt, es eines Tages zu den Olympischen Spielen zu schaffen. Die Rede ist von Sabrina Filzmoser, für die Judo nicht nur ein Sport, sondern ein Lebenskonzept ist. Schon im Jahr 2000, nachdem sie bei ihrem WM-Debüt 1999 in Birmingham Neunte geworden war, aber nur die Top Sieben nach Sydney zu Olympia durften, wusste sie „da muss ich mal dabei sein“. „Werte, Visionen, Menschlichkeit und Fairness“ — das alles verkörpert für die 28-Jährige aus Thalheim bei Wels Olympia: „Das vermittelte mir mein Trainer Willi Reizelsdorfer von Anfang an“, erzählt die regierende Europameisterin.

Kleine Olympia-Vorschau

Vor vier Jahren in Athen avancierten die Judoka mit dem Gewinn von acht der 14 möglichen Goldmedaillen zum Stolz der japanischen Olympia-Mannschaft. Ausgerechnet beim Auftritt im Land des Erzrivalen China droht nun der Verlust der Vormachtstellung, und entsprechend nervös ist die Stimmung im Judo-Mutterland.

Superstar Kosei Inoue, der drei WM-Titel in Folge gewann und jahrlang als unbesiegbar galt, verpasste die interne Qualifikation und trat zurück. Die siebenmalige Weltmeisterin und Judo-Nationalheldin Ryoko Tani wurde trotz einer Final-Niederlage in der japanischen Ausscheidung nominiert und steht auch deshalb im Fokus der Debatten. Die entzündeten sich am WM-Abschneiden 2007, als Japans Männer nur eine Goldmedaille gewannen und die auch noch in der nichtolympischen Open-Kategorie.

Judoka machen sich zu den Spielen auf

Sabrina FilzmoserFür die Thalheimerin Sabrina Filzmoser beginnt ab morgen die direkte Vorbereitung auf die Olympischen Spiele in Peking. Die 28-Jährige wird gemeinsam mit Ludwig Paischer, Claudia Heill und Judo-Bundestrainer Udo Quellmalz die Zelte zu einem fünftägigen Trainingslager in Barcelona aufschlagen. Von Spanien aus geht es kommenden Mittwoch nach Braunschweig. Dort sucht das Trio beim internationalen Turnier den letzten Vergleich mit den Konkurrenten auf Medaillen in China.

Das Gold-Duo ist heiß auf Peking

Filzmoser in AktionGoldener Doppelpack von Österreichs Judokas bei der EM in Lissabon: Sabrina Filzmoser und Ludwig Paischer waren eine Klasse für sich.

Peking, wir kommen! Der gestrige EM-Tag in Lissabon hat einmal mehr bestätigt, dass Österreich im Judoka-Lager zwei heiße Eisen bezüglich olympischen Gold im Feuer hat. Bei den Herren kämpfte sich Ludwig Paischer in Portugals Hauptstadt in der Kategorie bis 60 kg souverän zur Goldenen, bei den Damen war Sabrina Filzmoser (bis 57 kg) eine Klasse für sich.

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