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Vizeweltmeisterin tritt zurück

Sae Nakazawa

Sae Nakazawa

TOKYO — Sae Nakazawa, zweifache Vizeweltmeisterin in der 78 kg-Klasse der Frauen, erklärte am Mittwoch ihren Rücktritt.

„Nachdem ich im August bei den Weltmeisterschaften verloren habe, fühlte ich mich wohl im Wettkampf. Ich habe aber beschlossen weiter zu machen“, sagte Nakazawa bei der Pressekonferenz.

Nakazawa, 26, gewann bei den Weltmeisterschaften 2005 in kaire Silber und ebenso in Rio de Janeiro 2007, wurde aber in der ersten Runde der diesjährigen Weltmeisterschaften in den Niederlanden durch Celine lebrun aus Frankreich geschlagen.

Sie verlor auch bei ihrem Olympia-Debüt in Peking letztes Jahr in der Eröffnungsrunde gegen die Italienerin Lucia Morico.

Nakazawa wird bis Ende des Jahres ihren Verein verlassen und möchte im Ausland studieren.

Quelle: Japan Times

Mitgliederschwund: Die Krise der Kampflustigen

Fernöstliche Kampfsportarten erleben derzeit einen Mitgliederschwund: Nach mehreren Jahrzehnten einer boomenden Szene geht die Zahl jener, die Judo, Karate, Jiu-Jitsu oder Taekwondo betreiben, seit vergangenem Jahr wieder zurück.

In der Krise, heißt es, müssten alle kämpfen. Kämpfen um den Arbeitsplatz, kämpfen gegen den Abstieg, kämpfen gegen die Rezession. Kein Wunder also, dass den Österreichern in der Freizeit die Lust am Kämpfen vergangen ist: Seit 2008 geht die Anzahl der Mitglieder von hiesigen Kampfsportvereinen zurück – noch nicht drastisch, aber doch merklich.

Judoverband feilt an neuen Konzepten

Der Mattenbau wird renoviert: Nach dem WM-Debakel denkt der Judoverband über den Nachwuchs nach. Und stellt im Trainerteam um.

Auf seiner Digitaluhr steht: (J)udo. Symbolisch für die Bindung, die Udo Quellmalz zu seinem Sport hat. Judo-Udo war 1996 für Deutschland Olympiasieger und ist heute Österreichs Nationaltrainer.

Der Startrainer wirkt noch immer geknickt nach dem schlechten Abschneiden bei der WM in Rotterdam im August: Erstmals seit 2003 blieb Österreich bei einem Großturnier ohne Medaille, auch Ludwig Paischer und Sabrina Filzmoser gingen leer aus.

Nomura wird bei World Cup starten

Tadahiro Nomura

Tadahiro Nomura

Wie die japanischen Medien berichten, wird der dreifache Olympiasieger Tadahiro Nomura, der im Mai die Fortsetzung seiner Judo-Karriere bekannt gab, beim nächsten World Cup in Baku im kommenden Monat teilnehmen und damit seinen Weg zurück auf die Matte nach einer fast ein-einhalbjährigen Unterbrechnung weiter gehen.

Yvonne Bönisch beendet Judo-Karriere

Yvonne BönischDie deutsche Judo-Olympiasiegerin Yvonne Bönisch beendet ihre Karriere. Dies gab der Deutsche Judo-Bund (DJB) bekannt. Bönisch studiert derzeit an der Trainerakademie in Köln.

Judo-Olympiasiegerin Yvonne Bönisch hat ihre Karriere beendet. Dies gab der Deutsche Judo-Bund (DJB) bekannt. Die 28-Jährige absolviert derzeit ein Studium an der Trainerakademie in Köln zum Diplom-Trainer und arbeitet bereits als Trainerin in ihrem Heimatverein UJKC Potsdam.

Die Goldmedaillengewinnerin von 2004 in der 57-kg-Klasse war 2003 und 2005 jeweils Vizeweltmeisterin. Nach dem frühen und enttäuschenden Ausscheiden bei den Sommerspielen 2008 von Peking nahm sie sich eine Auszeit und hörte nun wegen fehlender Motivation ganz auf.

Quelle: Focus Online

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