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Paischer genießt die Spiele jetzt so richtig

Die Olympischen Spiele endeten für Ludwig Paischer bereits nach dem ersten Arbeitstag.Mit Silber in der Tasche kann sich der Judoka als Zuschauer nun ganz der olympischen Atmosphäre hingeben.

Seine Strategie ist aufgegangen. Judoka Ludwig Paischer hatte sich vorgenommen, Olympia nicht an sich heranzulassen. Erst wenn er seine Kämpfe geschlagen hat, wollte er sich von der Atmosphäre gefangen nehmen lassen. Das kann der Salzburger nun mit großer Zufriedenheit tun, mit Silber in der Tasche lässt es sich auch befreiter durchs Olympische Dorf in Peking spazieren. Danach steht erst einmal Urlaub mit Freundin Johanna auf dem Programm, ehe es an der Zeit ist, sich neue Ziele zu setzen.

“Judo ist eine Sportart von Sekunden”

Medaillenhoffnung Ludwig PaischerDrei Fragen an Olympia-Starter Ludwig Paischer

In Athen haben Sie als Mitfavorit in Runde eins verloren. Auch in Peking gelten sie als Medaillenanwärter, welche Lehren haben Sie aus ihrem Olympiadebüt gezogen?

Paischer: “Ich glaube, dass eigentlich alles perfekt war. Der Kampf war sehr gut. Er hat dann eine schöne Technik gemacht. Und wenn man dann hinten ist, dann muss man riskieren. Im Prinzip war der Kampf dann schon gelaufen. Er (Anm. der Koreaner Choi Min Ho) war damals einer der Besten, den es gegeben hat. So ein Kampf kann dieses Mal auch wieder passieren. Judo ist eine Sportart von Sekunden.”

Judo ist ihr Lebenskonzept

Nach viel Verletzungspech hat sich Filzmoser den Traum von Olympia erfüllt und will Edelmetall

Sie hat schon viel einstecken müssen, aber immer daran geglaubt, es eines Tages zu den Olympischen Spielen zu schaffen. Die Rede ist von Sabrina Filzmoser, für die Judo nicht nur ein Sport, sondern ein Lebenskonzept ist. Schon im Jahr 2000, nachdem sie bei ihrem WM-Debüt 1999 in Birmingham Neunte geworden war, aber nur die Top Sieben nach Sydney zu Olympia durften, wusste sie „da muss ich mal dabei sein“. „Werte, Visionen, Menschlichkeit und Fairness“ — das alles verkörpert für die 28-Jährige aus Thalheim bei Wels Olympia: „Das vermittelte mir mein Trainer Willi Reizelsdorfer von Anfang an“, erzählt die regierende Europameisterin.

Judoka machen sich zu den Spielen auf

Sabrina FilzmoserFür die Thalheimerin Sabrina Filzmoser beginnt ab morgen die direkte Vorbereitung auf die Olympischen Spiele in Peking. Die 28-Jährige wird gemeinsam mit Ludwig Paischer, Claudia Heill und Judo-Bundestrainer Udo Quellmalz die Zelte zu einem fünftägigen Trainingslager in Barcelona aufschlagen. Von Spanien aus geht es kommenden Mittwoch nach Braunschweig. Dort sucht das Trio beim internationalen Turnier den letzten Vergleich mit den Konkurrenten auf Medaillen in China.

Wieder tolles Resultat bei der Kids-Trophy

3 Starter und 4 Topplatzierungen unter den ersten 5!

Am letzten Sonntag ging ein kleines aber feines Team unseres Vereines bei der internationalen Yamamoto Kids-Trophy an den Start. Es kamen 140 Mädchen und Burschen aus zwei Nationen (Österreich und Tschechien) sowie aus drei Bundesländern (Wien, Niederösterreich und Kärnten) in die Kurt Kucera-Halle.

Unser Verein wurde vertreten durch Isabelle Pleninger, welche sowohl in der U11, als auch in der U13 in der Klasse bis 33 kg antrat, sowie in der U13 durch Benjamin Jakopovic in der 36 kg-Klasse und Andreas Pleninger in der 40 kg-Klasse.