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Prof. Franz Nimführ (um 1970)
Prof. Franz Nimführ (um 1970)

Die Einsatzbereitschaft war schier unerschöpflich. In diesem Rahmen können nicht alle Aktivitäten aufgezählt werden, die in dieser kurzen Zeit gesetzt wurden, um Judo zu verbreiten und weiterzuentwickeln. Die Eingliederung in den Kraftsportverband war jedoch für viele Judoka unbefriedigend, man wollte seine Sportart selbst vertreten. Dazu war eine eigene speziell für Judo geschaffene Organisation notwendig. Am 30. September 1947 fand daher die erste Besprechung zur Gründung eines eigenen Judo-Verbandes in den Räumlichkeiten des Österreichischen Sportlehrerverbandes (ÖSLV) in Wien 8., Fuhrmannsgasse 18a, statt. An dieser Besprechung nahmen die Herren Heinz Kowalski, Franz Nimführ, Leopold Wunsch, Anton Papetz, Josef Kühr Sen., Anton Hegenbart, Edmund Gabriel, Josef Kühr Jun. und Prosper Buchelle Sen. teil. Beschlossen wurde die Ausarbeitung eigener Statuten und es wurden die Proponenten ermittelt. Die Wahl fiel auf die Herren Josef Kühr Sen., Prosper Buchelle Sen. und Franz Nimführ. Noch im Oktober dieses Jahres wurden dann die Statuten eingereicht und mit 2. Dezember 1947 erging der Bescheid der Sicherheitsdirektion von Wien (SD/23360/47) mit dem die Bildung des „Österreichischen Amateur Judo Verbandes (ÖAJV)” genehmigt wurde. Das Sekretariat des ÖAJV befand sich damals in den Räumen des ÖSLV. Damit beginnt die eigenständige Entwicklung des Judo in Österreich.

1948 nahm der Verband offiziell seine Tätigkeit auf und schied aus dem Kraftsportverband aus. Zum ersten Präsidenten wurde Heinz Kowalski gewählt. Der Verband umfaßte 1947/48 etwa 200 Mitglieder. Als erste „Amtshandlung” des jungen Verbandes beschloß man, der Europäischen Judo-Union (EJU) beizutreten. Die inoffizielle Gründung der EJU erfolgte am 26. Juli 1948 in London. Zu dieser „Gründungsversammlung” wurden die Herren Franz Nimführ und Prosper Buchelle entsandt. Die offizielle Gründung der EJU sollte dann am 29. Oktober 1949 in Holland stattfinden (diese damals gegründete EJU wurde 1952 in die Internationale Judo-Föderation [IJF] umgewandelt und zum gleichen Zeitpunkt die heute bestehende EJU gebildet). Außerdem wurde die Durchführung einer Verbands-Sommerschule nach dem Vorbild der Schweiz und Deutschland beschlossen. Der erste derartige Lehrgang wurde vom 20. bis 26. Juni 1948 in der Bundessportschule Schielleiten unter der Leitung des in der Schweiz lebenden Koreaners Dr. Hanho Rhi abgehalten. Ein Jahr später wurde der Sommerlehrgang bereits in Zusammenarbeit mit der Bundesanstalt für Leibesübungen (BAfL, heute Bundessportakademie) durchgeführt und dauerte drei Wochen. In den weiteren Jahren waren immer wieder große Meister als Vortragende bei diesem Lehrgang, den es bis heute gibt, tätig. Neben Dr. Hanho Rhi waren dies vor allem Noritomo Otani, Fukuda, Tokio Hirano, Kazuzo Kudo, Skokichi Natsui, Mahito Ogho, Gé Koning, Anton Geesink und viele mehr.

Zwei Jahre nach seiner Gründung, 1950, konnte der ÖAJV stolz berichten, dass neun Vereine (davon 7 aus Wien und 2 aus Salzburg) und insgesamt 800 Judoka gemeldet sind. In diesem Jahr wurde Heinz Kowalski durch Karl Nagl als Präsident des Verbandes abgelöst.

Warum Judo?

Selbstverteidigung für Kinder

Kampfkünste wie Judo, Karate und Kung-Fu werden auch bei Kindern als Hobby immer beliebter. Selbstverteidigung für Kinder zielt nicht darauf ab, dass die Kinder sich in tatsächliche Kämpfe stürzen. Hauptsächlich konzentriert sich das Kampfsport-Training darauf, das Selbstvertrauen und die Selbstsicherheit von Kindern zu fördern.

C&A - Hobby für Kinder

Kampfsport für Kinder und Jugendliche

Es ist nie zu spät, Kampfsport zu erlernen. Besser ist es, wenn man von klein auf mit dem Training beginnt. Warum Kampfsport für Kinder und Jugendliche gut sein kann, zeigen wir Ihnen in diesem Artikel.

von Vahab Yektapour

Judo: Mehr als nur Sport

Wer glaubt, dass Judo bloß eine Art der Selbstverteidigung für allfällige Zwischenfälle im Nachtleben ist, irrt gewaltig. Denn Judo ist Sport und Geisteshaltung in einem. Kraft, Beweglichkeit und Geschicklichkeit verbinden sich mit der unbedingten Hochachtung vor dem Gegner.

von Mag. Wolfgang Bauer

Judo und Gesundheitssport

Zu Beginn eine klare Feststellung: Nein! Judo ist aus meiner Sicht kein Gesundheitssport im klassischen Sinne und wird sich auch in Zukunft nicht als solcher in der Sportlandschaft positionieren können. Das bedeutet aber nicht, dass das Judotreiben keinen gesundheitlichen Wert hat – im Gegenteil! Warum ist m.E. Judo keine klassische Gesundheitssportart?

von Ralf Pöhler

Warum Sie Ihr Kind zum Judo schicken sollten

Judo gehört seit Jahren zu den beliebtesten Kampfsportarten, denn es bietet viele Möglichkeiten, sich körperlich sowie auch charakterlich zu entwickeln. Kampfsportarten wie Judo können schon in jungen Jahren begonnen werden, da das Training an verschiedene körperliche Voraussetzungen angepasst werden kann.

FITBOOK

Welche Sportart passt zu meinem Kind?

Bei Judo handelt es sich um eine japanische Kampfsportart, die sich aus dem Jiu Jitsu entwickelt hat. Wörtlich übersetzt bedeutet Judo der “sanfte/flexible Weg” und folgt dem Prinzip “Siegen durch Nachgeben” bzw. maximale Wirkung bei minimalem Aufwand. Dieses Prinzip macht es zu einer wirkungsvollen Möglichkeit der Selbstverteidigung.

Kinderinfo-Blog

Ist Kampfsport was für mein Kind?

„Soll ich mein Kind zum Kampfsport schicken?“ Diese Frage stellen sich wohl viele Eltern irgendwann mal – nicht ohne gewisse Zweifel. Wir haben für euch mal ein wenig recherchiert.

von Alexandra Brechlin

Judo und Gesundheit

Judo ist eine Kampfsportart, die im 19. Jahrhundert in Japan aus der alten Kampfkunst des Jiu Jitsu entwickelt wurde. Der Begriff Judo bedeutet „sanfter Weg“ und bezeichnet das Prinzip des „Siegens durch Nachgeben“. Dabei sollen körperliche und mentale Fähigkeiten möglichst wirkungsvoll eingesetzt werden . . .

Gesundheitsportal Österreich

Judo für Frauen

Zack – schon liegt er auf der Matte! Beim Judo lernen Sie sich mit minimalem Aufwand maximal zu verteidigen.

von Tove Marla Hortmann

Gesundheitliche Vorteile von Judo

Da es sich um einen Kampfsport handelt, wird Judo von vielen als aggressiver und gefährlicher Sport gesehen. Doch das Praktizieren von Judo bringt viele Vorteile mit sich, darunter die Verbesserung unserer Kreativität.

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